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Robinson-Schule (Grundschule)

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Das Stadtspiel

 

Am Mittwoch, den 24.06.2009, machte die Klasse 6b eine Exkursion in Berlin-Mitte, am Hackeschen Markt. An diesem Tag lernten wir mal auf eine andere Art, in Form eines Stadtspiels. Unser Thema war das Judentum. Zuerst warteten wir im Park auf unsere Betreuer. Als die Betreuer nun kamen, wurden wir in vier Gruppen eingeteilt. Zwei Gruppen wurden den Betreuern zugewiesen und die zwei anderen Gruppen zu Frau Siewert oder Frau Lehmann. Jede Gruppe bekam einen Stadtplan und vier Aufgaben. Dann ging es endlich los.

Meine Gruppe musste durch die Große Hamburger Straße. Da war es auch schon Zeit, die erste Aufgabe zu lösen. War sahen eine große Grünfläche und stellten fest, dass diese Fläche früher ein jüdischer Friedhof war, der von der GESTAPO zerstört wurde. Auf dem Friedhof musste man eine Kopfbedeckung tragen, also setzten wir unsere Mützen auf. Ich entdeckte das Grab von Moses Mendelsohn, den berühmten Philosophen. Danach ging es zur alten Knabenschule für Juden. Diese Schule ist heute eine Realschule mit gymnasialer Oberstufe, hauptsächlich für Juden. Mich hat es beeindruckt, wie streng die Schule bewacht wurde. Am Koppenplatz mussten wir unsere Köpfe besonders anstrengen. Dort gab es ein Denkmal mit einem Tisch und einem umgekippten Stuhl. Die Aufgabe war es, herauszufinden, woran das Denkmal erinnerte. Es erinnerte an die ermordeten Juden aus dem zweiten Weltkrieg. In unserer letzten Aufgabe lernten wir etwas über Otto Weidts Blindenwerkstatt. Otto Weidt versteckte die Juden in seiner Werkstatt und baute Besen mit ihnen. Heute ist seine Werkstatt ein Museum, indem wir alles erzählten, was wir erlebt hatten. Zum Schluss der Exkursion schauten wir uns noch die Ausstellung im Museum an. Die Ausstellung war großartig. Beim Stadtspiel gab es leider keine Gewinner, aber jeder hat an diesem Tag sehr viel gelernt.

 

28.06.2009                                                          Von Mirsad Sukilovic